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Stimme ist mehr als nur Klang – sie ist Ausdruck, Präsenz und Energie. Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen dabei, ihre Stimme zu befreien, sich authentisch auszudrücken und in ihre volle Strahlkraft zu kommen.
Ich begann meine Reise als Sängerin, wurde zum Vocal Coach, spezialisiert auf Stimmtraining, Ausdruck und Bühnenpräsenz. Doch meine Arbeit entwickelte sich weiter – insbesondere in der Welt des Dialogcoachings und Akzenttrainings für Film, Fernsehen in zahlreichen internationale Produktionen. Ich habe zwei Bücher zur Akzentreduktion veröffentlicht, die als Standardwerke in der Branche gelten.
Um Menschen weltweit den Zugang zu professionellem Akzenttraining zu ermöglichen, habe ich die Online-Plattform www.purolingo.com gegründet. Dort biete ich Videoworkshops an, um Akzente gezielt zu reduzieren und sprachliche Authentizität zu perfektionieren.
In den letzten Jahren hat sich mein Fokus erneut erweitert: www.resonancereset.com ist meine aktuelle Entwicklung, in der ich mich den tieferen Ebenen der Energiearbeit widme.
Ich lade dich ein, deine Stimme in ihrer ganzen Fülle zu entdecken und sie so einzusetzen, dass sie nicht nur gehört, sondern auch gespürt wird.
Neugierig? Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch herausfinden, wie ich dich unterstützen kann.
Dialog- & Sprechtraining
Artikulation & klare Aussprache
Rollenvorbereitung & Dialog-Coaching
Interview- & Präsentationstraining
Pitching & professionelle Stimmnutzung
Akzent- & Sprachtraining
Akzentreduktion in Deutsch & Englisch (Britisch & Amerikanisch)
Schweizerdeutsches Dialekttraining
Phonetik- & Aussprachetraining
Akzent-Coaching für Rollen & internationale Produktionen
Stimm- & Performance Coaching
Befreiung & Entwicklung der natürlichen, starken Stimme
Verbesserung von Resonanz, Volumen & Modulation
Studio- & Bühnencoaching für Artists
Atemtraining & Nervensystemregulierung
ANS Regulierung
Burnout-Prävention & Stressabbau
Atemtechniken für eine starke Stimme
Ich hatte die Freude, mit folgenden Unternehmen und Produktionen zusammenzuarbeiten:
Film- & TV-Produktionen: SRF, BBC, Paramount, ARD, ZDF, X-Filme, Bavaria Film, Studio Babelsberg
Musik- & Performance-Branche: The Voice of Germany, Keep Your Light Shining, Rising Star,
Unternehmen & öffentliche Redner: Sparkasse, Universität Witten, Coaching Company, zahlreiche Schauspielschulen, HMT Rostock, Aida Cruise, Costa Cruise und viele mehr.
Hier gibt es ein paar Videos:
Sprachnachrichten | Nr.104(IV/2024) 5
Print/online
Akzentfrei mit Muskeltraining
Ein Moin Moin oder ein Griaß-di – je nachRegion versteht man sich untereinander. Doch nicht immer sind Dialekte erwünscht oder sorgen für ein heimelig-wohliges Gefühl. Oft genug stehen sie im Weg, vor allem, wenn es ums Berufliche geht. Nathalie Claude
trainiert bei ihren Kunden nicht nur die Stimme im Allgemeinen, sondern
sorgt auch dafür, dass sie
ihre Dialekte verlieren.
Frau Claude, Sie sind Schweizerin und sprechen selbst einen Dialekt, der sehr besonders ist… Schweizerdeutsch klingt für die meisten Ohren doch recht röchelnd … [lacht] Ja, es wird oft mit sehr viel Kraft gesprochen, wir haben ein sehr starkes ch und r, das ist auf Dauer sehr anstrengend für den Körper.
Aber ja durchaus sehr charmant, wenn man es hört …
Durchaus, aber als Sängerin, die hauptsächlich Englisch gesungen hat, hat mich mein Dialekt gestört. In den USA habe ich dann bei einem Sprechtraining langsam gelernt, meinen schweizerdeutschen Dialekt im Englischen nicht mehr zu sprechen, das hat aber etwa ein Jahr gedauert, bis es funktioniert hat. Im Deutschen war das nicht so leicht.
auch diesen Sing-Sang, wie es ihn in den USA gibt. Bei der Sprecherausbildung im Deutschen hieß es, bei mir sei Hopfen und Malz verloren. Aber mich hat der Ehrgeiz gepackt. Ich wusste ja: Ich kann akzentfrei Englisch sprechen, dann will ich jetzt auch akzentfrei Deutsch sprechen.
Ging das genauso leicht wie im Englischen?
Nein, denn es gab keine kompakte Literatur, die mir geholfen hat. Ich hatte viele Lehrer, aber sie waren sich selten einig, und es blieb der Akzent. Daher habe ich angefangen, mir alles selbst zusammenzusuchen und mühsamselbstbeizubringen.Ichhabealso genau untersucht, welche Muskulatur wie gebraucht wird, wie man sprechen kann, ohne dass es für den Körper anstrengend
Nathalie Claude ist Sängerin und diplo- mierte Stimm- und Sprechtrainerin. Seit 20 Jahren bietet sie Seminare zu Stimm- und Sprechtechniken an und trainiert
ihre Kunden in der deutschen und eng- lischen Aussprache. Zum Abtrainieren
von Dialekten im Deutschen und Eng- lischen hat sie zwei Bücher veröffentlicht. www.klanggewinn.de
schweizerdeutscher Dialekt im Deutschen weg war.
Sie haben dann gemerkt: Sie sind nicht die Einzige, die solche sprachlichen Probleme hat – wer waren die ersten Kunden? Schauspieler. Viele wollten ihren Dialekt loswerden, um nicht auf bestimmte Rollen festgelegt zu werden. In Deutschland war das damals Neuland, in den USA gibt es ja Coaches für alles Mögliche. In Deutschland gibt es aber das Vorurteil, dass das Sprach- werkzeug sehr früh gebildet wird und nicht mehr geändert werden kann. Hier hat man das Gefühl, wer einen Coach braucht, hat ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl. Das ist Unsinn – so jemand ist nur dafür da, mehr aus einem rauszuholen.
In Deutschland gibt es aber das Vorurteil, dass das Sprachwerkzeug sehr früh gebildet wird und nicht mehr geändert werden kann. Hier hat man das Gefühl, wer einen Coach braucht, hat ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl.
Und dann ist es langsam über- gegangen in die Wirtschaft. Was waren das für Leute, die dann kamen?
Meist solche in führenden Positi- onen, Manager, Geschäftsführer… solche, die vor einer Gruppe stehen und einen Vortrag halten
Wieso das?
Ich komme aus Bern, dort haben wir ein ähn- liches Sprechmuster wie das amerikanische Englisch, wir haben ähnliche Diphthonge, ähnliche Bewegungen auf den Vokalen, und
ist. Die Stimme und die Sprache sollten gut klingen, ohne dass man das Gefühl hat, sich verbiegen zu müssen. Bis ich die Methode perfektioniert habe, hat es etwa zehn Jahre gedauert, davon etwa drei Jahre, bis mein
müssen. Die haben oft gemerkt, dass es in ihrem professionellen Umfeld Einbußen durch den Dialekt gibt. Oder dass sich die Praxis in ihrem Beruf gewandelt hat. Zu mir kommen zum Beispiel Fortsetzung auf Seite 6 → Kapitäne, die sind in erster Linie Nautiker, aberwennsieaufeinemKreuzfahrtschiffsind, müssen sie Durchsagen machen, meist auf Englisch, und das möglichst akzentfrei. Sie wollen häufig nichts mit den Menschen zu tun haben, weil es sie von ihrer eigentlichen Arbeit ablenkt – dennoch müssen sie zum Beispiel wissen, wie sie bei einer Panik auch stimmlich Ruhe bewahren.
Ich hatte auch mal einen Richter mit einem starken sächsischen Dialekt, der hatte das Gefühl, dass man ihn in seiner professionellen Umgebung nicht ernst genommen hat.
Aber nimmt man den Menschen nicht auch einen großen Teil ihres Charakters, wenn man ihnen einen Dialekt abtrainiert?
Ja, deswegen kommt es auch so sehr auf die Branche an, wie akzeptiert ein Dialekt ist. Ein Freund von mir arbeitet in der Automobil-Branche und spricht mit einem schweren bairischen Dialekt. Dafür ist er bei Kunden und Kollegen bekannt. Er ist einfach „der Bayer“. Wenn der angefangen hätte, plötzlich Hochdeutsch zu sprechen, wäre das nicht authentisch.
Kommen eigentlich mehr Frauen oder mehr Männer zu Ihnen?
Das hält sich die Waage. Aber die Gründe sind unterschiedlich. Frauen wollen nicht als „schnuckelig“ wahrgenommen werden, ihr Dialekt wird meist nämlich als „süß“ wahrgenommen. Bei Männern ist es eher das Gefühl, dass es ihre Position mindert, wenn sie einen Dialekt sprechen.
Gibt es Dialekte oder Akzente, die bei den Hörern als besonders störend ankommen? Für mich persönlich ist jeder Dialekt schön, aber ich weiß, dass zum Beispiel Sächsisch für die Außenwelt einen unangenehmen Beigeschmack hat, weil es sehr auffällig ist. Ein französischer Akzent wird dagegen als
„sexy“ empfunden. Türkische oder arabische Akzente hingegen sind auch eher problema- tisch, weil sie ein Klischee bedienen.
… wobei aber doch gerade in den sozialen Medien, vor allem bei TikTok, viele Leute genau damit spielen und ihren polnischen, russischen oder arabischen Akzent hochhalten. Das ist dann wiederum ein Merkmal, mit dem man spielt, das ist sehr schön. Ich möchte ja nicht, dass wir alle gleich klingen. Aber es ist eben ein Unterschied, ob man sich im privaten Umfeld bewegt oder im professionellen.
Wie gehen Sie beim Dialekt-Abtrainieren konkret vor?
Ich lasse meine Kunden erst mal einen Text lesen, in dem jeder Klang drinsteckt. Das wird analysiert und ich suche mir die fünf Dinge raus, die am auffälligsten sind und die wir dann gemeinsam bearbeiten: Wie arbeitet die Gesichtsmuskulatur? Was macht die Zunge, was machen die Lippen? Wie weit öffnet sich der Kiefer? All das hat
Auswirkungen darauf, wie der Klang geformt wird. Manchmal reicht es schon, minimal die Muskulatur zu trainieren, es ist im wahrsten Sinne Sport auf kleinstem Raum. Wenn man dann ein r hinten statt vorne sprechen lernt, ist schon einiges erreicht. Ein körperliches Muster kann man trainieren.
Dabei ist Sprechen doch aber eigentlich eine sehr intuitive Sache…
Stimmt, aber vor allem im professionellen Bereich sollten wir uns unseres Körpers bewusst sein. Im deutschen Sprechgefühl sind die Lippen zum Beispiel nur minimal im Einsatz, sie werden kaum geöffnet. Bei bestimmten Klängen müssen sie aber rund sein, das kann man gut mit einem Handspiegel trainieren. Die Zunge geht oft unwillkürlich in den Rachen, das ist ein natürlicher Schutzreflex – aber auch der verändert den Klang. Wenn wir lernen, un- sere Zunge zu entspannen, dann klingen wir auch besser. Je weniger die Zunge arbeitet, je weiter der Kiefer geöffnet wird, desto schöner ist der Klang, und desto lauter sind wir auch. Die Lippen sind wie ein eingebauter Verstärker. Jeder Klang hat seine optimale Öffnung, und die meisten Menschen sind da eher minimalistisch unterwegs. Den Unterschied merkt man übrigens besonders bei verschiedenen Sprachen: Auf Flughäfen sind es oft die US-Amerikaner oder Spanier, die man am lautesten hört – sie nutzen ihre Sprechwerkzeuge einfach viel besser. [lacht]
Das Gespräch führte Doro Wilke.
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Klare und präzise deutsche Lautbildung.
Natürliche und authentische englische Betonung.
Standarddeutsch ohne schweizerische Mundart.
"Nathalie`s Arbeit ist eine große Hilfe! Sie schafft es dir liebevoll all deine Frage zu beantworten und konstruktiv bei allem zu bleiben. Sie hat es einfach drauf! Und ist ganz großes Kino..."
"Nathalie Claude is worth every dime!"
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Anna Fischer